03.09.2010: Annawitt macht Angebot für Kärntner Druckerei03-09-2010
Ein Lichtblick für die mit 14,6 Millionen Euro in den Konkurs geschlitterte Kärntner Druckerei ist in Sicht: Wie die östereichische "Kleine Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe meldet, bietet Ex-Leykam-Chef Alfred Annawitt eine Millionensumme für die pleitegegangene Druckerei. Der Ex-Vorstand der Grazer Leykam-Druckerei habe ein verbindliches Angebot für den Betrieb vorgelegt, heißt es in dem Artikel. Das genaue Gebot sei geheim, dürfte aber unter fünf Millionen Euro liegen. Jetzt müsse nur noch ein 14-tätiges Bieterverfahren eingehalten werden, das möglichen anderen Investoren die Chance einräumt, dagegenzubieten.
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Ex-Leykam-Chef Annawitt bietet eine Millionensumme für die pleitegegangene Kärntner Druckerei.
Bisher gab es aber laut Sanierer Peter Haric keine anderen ernst zu nehmenden Angebote. Annawitt will laut Haric die derzeit 101 Mitarbeiter "großteils" halten. Er sieht vor allem eine Marktchance durch das Vorhandensein einer Bogendruck- und einer Rollenoffsetdruckmaschine. Mit der Rolle kann man sehr preiswert auch hochwertige Drucksorten herstellen, aber auch Prospekte, Karten oder Magazine machen. Es wird dennoch keine einfache Aufgabe: Investitionen stehen dringend an. Zudem kämpft die Druckerei-Branche in Zeiten von Anzeigenknappheit gegen sinkende Produktionszahlen. Es sind daher, wie Haric sagt, auch "regionale Kooperationen" angedacht.
(tz)
www.kleinezeitung.at
Bron: www.druckspiegel.de















